Top fit auch mit weniger Schlaf? So geht’s

Guter Schlaf ist das A und O

Wir schlafen fast ein Drittel unseres Lebens…zumindest sollte das so sein. Denn Schlaf ist im Business eher knapp bemessen. Wer kennt das nicht: Oftmals gilt es, Deadlines zu halten, montags den frühen Flieger zu nehmen, ständig in neuen Hotelzimmern zu übernachten, oder doch einmal spät abends nach getaner Arbeit Freunde zu treffen, anstatt früh ins Bett zu gehen.

Genau darüber habe ich mich am Wochenende mit einer Freundin unterhalten, die über das Thema Schlaf promoviert hat und mittlerweile Managern in unterschiedlichen Unternehmen Tipps und Tricks für effizienten Schlaf gibt.

Die gute Nachricht ist: Gut zu schlafen ist wichtiger als lange zu schlafen. D. h. man kann seinen Schlaf optimieren. Wie das geht?

Dass Schlaf- bzw. Hotelzimmer dunkel und ruhig sein sollten, versteht sich von selbst. Auf Geschäftsreisen sollten darüber hinaus Ohropax zur Grundausstattung gehören. Ein zusätzlicher Tipp: Erkundigt euch beim Check-in im Hotel, ob das Zimmer zur Straße gelegen ist und fragt ggf. nach einem anderen. Oft können Hotels auch eine Alternative anbieten.

Zwischen Feierabend und Schlafengehen sollte ein klarer Cut sein. Bitte nicht gleich nach der Arbeit ins Bett fallen (auch wenn euch danach ist)! Macht nach einem späten Feierabend stattdessen am besten noch einen kurzen Spaziergang und genießt die frische Luft (5-10 Minuten reichen).

Solltet ihr euch Arbeit mit nach Hause oder ins Hotel genommen haben, erledigt das nicht im Bett. Auch im Bett zu essen ist tabu. Das Bett sollte mit „Schlafen“ assoziiert werden und nicht mit „Arbeiten“ oder „Essen“.

Die beste Raumtemperatur für erholsamen Schlaf liegt zwischen 15 und 18 Grad. Stellt beim Betreten des Hotelzimmers bzw. eine Stunde vor dem Schlafengehen die Klimaanlage auf diese Temperatur ein.

Und wer sich morgens trotz ausreichend Schlaf gerädert fühlt, sollte einmal versuchen, den Wecker 20-30 Minuten früher zu stellen. Der Mensch hat mehrere Schlafphasen, die in etwa jeweils 1,5 Stunden dauern. In der Mitte eines jeden Intervalls schläft man am tiefsten, d.h. das Aufstehen in dieser Phase ist am härtesten. Kurze Zeit früher oder später fällt einem das Aufstehen wesentlich leichter.

Trotz alledem gilt: Jeder Mensch benötigt unterschiedlich viel Schlaf. 6 Stunden sind aber das Minimum. Diese Zeit sollte nicht über einen längeren Zeitraum unterschritten werden.

Gute Nacht!

 

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