Kleiderregeln vom „starken“ Geschlecht

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Ich bin zur Zeit auf einem Projekt mit rund 10 anderen Kollegen – alle männlich. Ja, die Stimmung ist gut. Und auch wenn ich mich bisher erfolgreich vor gemeinsamen Teamabenden mit Bier und Fußball drücken konnte, ist es doch immer wieder interessant, die einschlägigen Gesprächsthemen mitzubekommen, vor allem wenn es um Tipps und Tricks rund um das weibliche Geschlecht geht.

Ein paar interessante Eindrücke habe ich hier gesammelt. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Thema Nr. 1: Hosenanzug vs. Kostüm

Darüber sind sich alle einig: Hosenanzüge sind bei unseren männlichen Kollegen anscheinend beliebter als Kostüme (man(n) höre und staune), weil, ich zitiere „ein guter Körper in einem Hosenanzug besser zur Geltung kommt als in einem Kostüm.“ Aha. Bei der Farbwahl ist man(n) dann nicht ganz so anspruchsvoll: Es ist alles erlaubt, was businsstauglich ist, wobei Dunkelblau sehr häufig im Raum stand.

Wo wir schon bei Thema Nr. 2 sind: Röcke

Röcke, die gut aussehen (nach der Definition meiner Kollegen sind das solche, die körperbetont und/ oder kurz sind) sollten Frauen nicht zur Arbeit tragen, vor allem nicht, wenn sie neu in der Firma sind. Sobald man länger dabei ist, ließe sich diese Regel aber auflockern. Weiter geschnittene Röcke könne man hingegen auch am Anfang der Firmenkarriere problemlos tragen. Trotzdem finden unsere Herren Hosenanzüge bei weiblichen Kollegen besser, d.h. seriöser, kompetenter und eleganter.

Thema Nr. 3: Uhren, Handtaschen und Co.

Statussymbole wie teure Uhren und Stifte der Nobelmarke Montblanc tauchen bei uns im Büro immer wieder auf und bieten Stoff für neue Gespräche. Die Quintessenz: Offensichtliche Statussymbole (z.B. Uhren der Marke Rolex) kommen besonders dann nicht gut an, wenn sie bei jüngeren männlichen Kollegen gesehen werden. Bei Damen wird das hingegen nicht ganz so streng beurteilt. Wir dürfen unseren Designerstift gnädigerweise mit in die Arbeit bringen – solange es elegant wirkt und nicht protzig. Bei Taschen verhält es sich genauso: Dezente, qualitativ hochwertige Designertaschen kommen sehr gut an, wohingegen Taschen mit auffälligem Label oder Muster eher belächelt werden. Letztens kam z.B. eine Kollegin in ihrem neuen Louis Vouitton Shopper ins Büro. Meine Kollegen fanden ihn super, aber fürs Büro das falsche Accessoire.

Thema Nr. 4: Wie hoch dürfen Absätze sein?

Die Absatzhöhe ist definitiv ein viel diskutiertes Thema. Vor allem, wenn Damen in High Heels über den Flur stöckeln, die kaum von den Füßen koordiniert werden können. Trotzdem sind nach Ansicht der Herren Absätze ein Muss, sollten aber definitiv nicht zu hoch sein.  Wenn man den Gesprächen der Kollegen Glauben schenken darf, gibt es nichts Schlimmeres als Damen, die nicht in Absätzen laufen können, nicht hinterherkommen oder über Fußschmerzen klagen.

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